Herbert-von-Karajan-Gedaechtnisonzert

ZUM 100. GEBURTSTAG
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Sinfonie Nr. 1, C-Dur, op. 21
Ouvertüre zu „Leonore“, Nr. 3
Konzert für Klavier und Orchester, Nr. 5, Es-Dur, op. 73

MATINÉE 17.05.2009, Foyer

TERMIN 19.05.2009, CCU

Das sinfonische Werk Beethovens weist einen neuen Weg aus der klassischen Form: Schon in seiner 1. Sinfonie spricht Beethoven eine  eigene Sprache in Harmonik und motivischer Verarbeitung, auch wenn er dem formalen sinfonischen Aufbau Haydns noch nicht abschwört. Ein forscher Beginn im 1. Satz und Motive der französischen Revolutionsmusik zeigen, dass sich Beethoven nicht nur im musikalischen Bereich neu orientierte. Sein 5. Klavierkonzert weist Beethoven ebenfalls als Umstürzler aus, jedoch auf dem formalen Boden des Genres. Der Solist wird dem Orchester als Partner zur Seite gestellt, womit der Weg für das Instrumentalkonzert des 19. Jahrhunderts geebnet ist. Mit einer rauschenden Kadenz beginnt das Konzert, um gleich danach in das mitreißende Motiv überzugehen, welches sich mit seinen scharfen Punktierungen durch den gesamten Satz zieht. Das Adagio bildet zum rauschenden Aktionismus des vorangegangenen Satzes einen träumerisch-sehnsüchtigen Gegenpol. Das berühmte Motiv des 3. Satzes lässt jede Nachdenklichkeit allerdings vergessen und bewegt durch den triumphalen Charakter von Instrumentation und Rhythmik.


SOLIST Achim Schmid-Egger
DIRIGENT GMD James Allen Gähres



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